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Trans-Gargano 2008

Nachdem wir 2006 unseren ersten TransAlp gefahren sind, war es mal wieder an der Zeit etwas Neues zu wagen.
Wie die Jahre vorher, bei den anderen Ausflügen, hatte Alfred die Organisation übernommen. Er war für die Organisation der Unterkünfte und für die Routenplanung zuständig. Und soviel vorweg: Es war wieder KLASSE.

1 Tag. Heute ist es soweit. Wir (Erdi, Didi, Stefan, Stefan"o", Woijtek, Bernd, Volker, Alfred und Rolf) machen uns unter der fachkundigen Führung von Alfred auf den Weg. Bei fast 36 Grad im Schatten verspricht dies ein anstregender Tag zu werden. Der Anfang der Tour ist noch recht angenehm. Alfred führt uns zu einigen Sehenswürdigkeiten und das Tempo ist auf noch erträglich. Aber das änderte sich schneller als uns lieb war. Und wen wundert es. Sollten doch heute 70 km und 1000 Hm bewältigt werden. Die Verbindung Höhenmeter und Hitze wurden an diesem Tag eine ungeahnte Herausforderung. Besonders mußten Erdi und Wojtek darunter leiden. Zum Glück führte uns die Tour an der Hütte von Michele dem Einsiedler vorbei, so daß wir unsere Wasserflasche bzw. Trinkrucksäcke mit kühlem Brunnenwasser füllen konnten. Gleichzeitg hatte das kleine Schwätzchen mit Michele den Vorteil das man eine Pause machen konnte. In den Vorsprechungen hatten wir uns überlegt was man alles an Ersatzteilen mitnehmen sollten. Was wollten wir nicht alles mitnehmen. (halbe Werkstatt). Aber unser absoluter Ersatzteilrenner sollte der Ersatzschlauch werden. Als Erster versuchte sich Stefan im Schlauchwechsel. Aber er war nicht der Einzigste. Es entbrannte auf der Tour ein wahrer Wettkampf wer die meisten Pannen hat. Alfred, Rolf, Stefan, Bernd und Stefan"o" wetteiferten um den Titel Pannenkönig. Bis zum letzten Tag wurde kräftig gewechselt. Die Unterkunft das Algriturismo Fausto Munno (www.faustomunno.it) war für den heutigen Tag das Etappenziel. Am Ende des Tages freuten wir uns auf unser Finisherbier. Aber 2 km vor dem Ziel mußten wir erfahren wie lange und qualvoll 2 km sein können. So mußten auf den letzten Kilometer 200 hm bewältigt werden. Und das kann verdammt hoch sein wenn man´schon ausgepowert ist. Aber der Gedanke an ein Bier verlieh Flügel. (nicht nur Red Bull).
Aber der Tag forderte seine Tribut. Während sich Erdi im Laufe der ersten Etappe wieder gefangen hatte mußte Wojtek leider am nächsten Tag aussetzen.
Aber das war nicht die einzigste schlechte Nachricht. Unser Wirt hatte extra im Garten einen Fernseher aufgebaut, damit wir das Fußball Euro 2008 Endspiel sehen konnten. Das Ergebnis dürfte ja bekannt sein.

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Der zweite Tag

2 . Tag Die zweite Etappe ist nicht ganz so lang wie die Erste. Es gibt ein paar Höhenmeter weniger. Wir fahren zuerst auf einem aspaltierten Weg bis nach Vico. (ca. 600 Hm). Und da man ja schon etwas "geleistet" hat, kann man sich ja ohne schlechtes Gewissen ein Eis gönnen. Aber nicht irgend ein Eis. Es muß schon ein Eis aus der bekanntesten Konditorei des Gargano´s sein. Danach ging es weiter nach Ischitella. Vorbei an den frühchristlichen Tomben ging es weiter in Richtung Forresta Umbrua. Auf schönenTrails fuhren wir über "Africa" (sehr technischer Trail) weiter zum Monte Sacro. Auf dem Trail wurde unser Material ordentlich durchgeschüttelt. Hatte Alfred am ersten noch Glück und wurde vom Pannenpech verschont, so wurde das heute richtig heftig für ihn. Er durfte insgesamt 4 mal heute den Schlauch wechseln. Wobei er sich noch nicht mal das Lästern von Rolf anhören mußte. Wohlwissend das es ihn auch erwischt wenn er lästert hatte Rolf sich sehr stark zurückgehalten (ungewöhnlich) Aber.... Richtig er durfte auch mal das Hinterrad ausbauen und den Schlauch wechseln. Am Ende der Tour hatten wir 5 Platten und einen Chainsuck zu verbuchen. Wir sind natürlich nicht nur beim montieren gewesen, so daß wir das Agriturismo Monte Sarco am Nachmittag erreichten. Die Unterkunft war gewohnt gut. (Wir wissen schon warum Alfred so was organisieren darf).

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Der dritte Tag

3 Tag. Mit dem Blick auf Manfredonia machten wir uns auf den Weg in Richtung Monte St. Angelo. Nach ca. 15km erreichten wir die Abzweigung in Richtung Monte Spigno, dem zweithöchsten Berg des Garganos. Da wir bereits auf ca. 600 Meter Höhe gestartet waren, sollte dieser Tag eigentlich nicht so anstregend werden. Denkste !!!!!! Wir umrundeten den Monte Spigno und erreichten am Nachmittag den "Bosco Quarto", das zweitgrößte Waldgebiet des Nationalparks. Es ist ein Märchenwald, die Bäume sind fast alle mit Efeu überwuchert. Davon haben sich wahrscheinlich auch Stefan"o" und Erdi inspirieren lassen. Jedenfalls haben wir die Zwei im Wald verloren. Aber da beide ja bei den Pfadfindern waren haben sie auch ohne Guide die Unterkunft gefunden. Die Masseria St. Maria (www.agriturismo-santamaria.it) liegt mitten in diesem Wald auf einer Waldlichtung umgeben von allerlei Laubbäume welche in Europa wachsen. Dadurch sieht es aus wie man sich das "Wirtshaus im Spessart" vorstellt. Entgegen unserer Befürchtungen war die Unterkunft und das Essen sehr gut. Am Ende hatten wir ca. 50 km ca. 600 HM geschafft. Und was nicht vergessen werden darf Erdi schraubt jetzt schon seit 3 Tagen an der Schaltung von Bernd seinem Scott rum.

Bilder dritter Tag

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Der vierte Tag

4 Tag: Nach ca. 1 Stunde Fahrt durch den Bosco Quarto erreichten wir die Umgebung vom Monte Calvo. (ca. 1100 Hm) Wie brauchten uns nicht ganz zum Gipfel hochkämpfen sondern konnten vorher in Richtung Giovanni Rontondo abfahren. Auf Aspalt ging es weiter in Richtung Monte San Angelo. Nach 15 km erreichten wir einen Abzweig der uns auf einem Weg in Richtung MonteSan Angelo führte. Aus diesem Hangweg (teils Trail) hatten wir nicht nur atemberaubende Ausblicke in Richtung Monte Calvo, sondern auch einen super Blick über den Golf von Manfredonia. Außer einem Trail mit ordentlichen Schiebepassagen wurde uns noch einiges mehr geboten. Die Natur war auf diesem Trail richtig abenteuerlich. Selbst eine Schlange fühlte sich von uns gestört und stellte sich uns in den Weg. Nach ca. 90 Minuten erreichte wir Monte San Angelo. Hier machten wir eine kurze Pause, damit Rolf Zeit zum Schlauch wechseln hat. Er hat es nämlich geschafft einen doppelten Platten zu bekommen. Anschließend hatten wir auf Aspalt eine schöne Abfahrt. Es ging von ca. 800 m runter auf Meereshöhe. Jeder glaubte das Bike kann man jetzt nur noch bis zur Pension rollen lassen. Klarer Fall Denkste. Wer die Streckenbeschreibung vorher genau gelesen hatte wußte das es nochmal 300 hm aufwärts geht. Sch ....... Am Ende hatte wir wieder 70 km und 1100 Hm hinter uns.
Ach ja Erdi hat natürlich wieder an Bernd seinem Scott rum gebastelt und alles TOP eingestellt.

Bilder vierter Tag

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Der fünfte Tag

5. Tag Endspurt.... Von der Bucht von Mattinatella fuhren wir erstmal die Küstenstrasse weiter in Richtung Vignianottica. Nach 10 km erreichten wir einen Traumtrail steil über der Küste von Baia dela Zagre. Vor uns lag einer der meist fotografierten Plätzen des Garganos. Unsere geplante Route konnte wir allerdings nicht bis zum geplanten Ende fahren. Ausgerechnet am letzten Tag droht über dem Foresta Umbra ein Gewitter.Um kein Risiko einzugehen wurde die Tour gekürzt. Dafür erleben wir eine ca. 20 km lange Abfahrt nach Vieste. Unser Abschlußbier tranken wir dann in der Anlage Patre Pio.

Bilder vom fünften Tag

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Anmerkung zum Schluß

Der Ausflug war wieder einmal hervorrangend von Alfred organisiert. Dafür nochmals herzlichen Dank von allen Teilnehmern.
Leider hat Wojtek es nicht mehr geschafft in die Tour einzusteigen. Dann halt beim nächsten Mal.
Und noch was für Bernd:

Du Erdi hat keine Wunderhände. Der hat nur das an Deinem Bike wieder eingestellt was er am Vortag verstellt hat.

Ansonsten bleibt mir nur noch szu sagen: " Ich zähle schon dieTage bis zum nächsten Ausflug"