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TransAlp 2006

Unsere Transalp 2006"

Nun ist es so weit. Alfred, Erdi, Jo, Heiko, Didi und Rolf gehen das Abenteuer Transalp an. Unterstützt werden die 6 von Supi welcher das Servicefahrzeug fährt.

1 Tag. Wir starten bei schönen Wetter beim Skistadion in Garmisch. Die heutige Tour verspricht "nett" zu werden wenn schon auf den ersten Metern eine "kleine" Schiebepassage angesagt ist. Alfred führt uns bis nach Scharnitz wo wir dann zur Mittagszeit kurz einkehren gehen. Ab jezt beginnt für Rolf eine besondere Tour. Alle Vorbereitungen waren anscheinend für die "Katz". Er leidet ganz gewaltig bei der Auffahrt zum Karwendelhaus. Abwechselnd müssen die Anderen sich um den "Mann mit der roten Laterne (Birne) kümmern. Aber ca. 300 HM unterhalb des Karwendelhauses kommt für Rolf der "Super Gau". Völlig entsetzt muß er mit ansehen wie ihn ein Biker mit einem Beachcruiserbike (mit Ballonreifen) locker flockig überholt. Von diesen Schock sollte sich Rolf nicht so schnell erholen.Zu mal Heiko und Didi eine 3/4 Std früher beim Einkehren sind als er.

Die Übernachtung im Karwendelhaus war ganz in Ordnung (6 Mann Bude). Wobei keiner meinen sollte ein Hüttenaufenthalt ist billig. 24 € für die Übernachtung + 6 - 8€ für das Frühstück + Duschgeld


2. Tag. Der heutige scheint etwas besonderes zu werden. Ich sage nur Dauerregen. Es geht Heute vom Karwendelhaus über den kl. Ahornboden - Plumsattel - Steinach am Brenner. Bei dem Dauerregen kommen allen erste Zweifel ob das mit dem Transalp eine gute Idee war. Die Moral ist ziemlich im Keller(diesmal war Jo dran) . Trotzdem wird versucht die Tour fertig zu fahren. Es geht also erstmal Richtung kl. Ahornboden. Bestimmte Begriffe erhalten zu diesem Zeitpunkt ganz neue Bedeutungen. Wasserfeste Schuhe bedeuten = aus diesem Schuhen läuft nichts aus auch wenn das Wasser 2 cm hoch in den Schuhen steht. Wir schrauben uns langsam zum Plumsattel hoch. Oben angekommen bietet sich uns trotz Regen eine beeindruckende Aussicht. Nämlich auf eine brutale, nasse Abfahrt Richtung Pertisau. Erwähnen sollte man auch das Jo beinahe von einer Kuh erschlagen wurde. Wir fuhren zum Plumssattel an Kühen vorbei.Kühe (welche ober halb des Weges weideten) Plötzlich gab es ein Getöse und vor Jo landete eine Kuh. Beide schauten sich verblüfft an. Die Kuh schüttelte sich und trottelte von dannen. Jo brauchte etwas länger um weiterfahren zu können. Trotz der widrigen Umstände gelingt es uns allen heil unten am Achensee anzukommen. Unten am Achensee entschlossen wir uns die Tour für heute abzubrechen. Supi erwartet die Truppe bereits, so daß wir dann bis nach STeinach mit dem Begleitfahrzeug fuhren.
Völlig verdreckt und durchweicht kommen wir bei unserem Quartier dem "Schützenwirt" in Steinach an. Unsere Unterkunftswahl erweist sich als ein Glückgriff. Die Wirtleute kümmern sich rührend um den Haufen. Sofort bietet uns die Wirtin an unsere Bikesachen zu waschen und in Trockner zu stecken. Die Preise sind sehr gut und der Service ist einfach toll beim Schützenwirt. www.schuetzenwirt.com .Obwohl wir Halbpension hatten war Heiko der Meinung er müsse noch einen Bananensplit bestellen. Dies erwies als eine große Herausforderung. Für 4 € bekommt er eine Portion die für alle Mann locker gereicht hätte. Heiko hat allerdings den Kampf allein aufgenommen und auch gewonnen. (der muß einen Bandwurm haben). Man kann den Schützenwirt nur empfehlen.

3. Tag Die heutige Tour soll von Steinach nach Innerwalten über den Jaufenpass führen. Aber der Wettergott holt zum Finalenschlag aus. Wenn wir meinten das es gestern geregnet hat, dann muß das heute ein Wolkenbruch sein. Nach langer Diskussion entschließen wir uns diese Etappe ausfallen zu lassen. So daß die die Tour nur mit dem Bus über den Jaufenpass führt .Und wieder einmal erwies sich die Unterkunft als Glücksgriff. Der Gasthof Innerwalten überzeugte mit sehr guten und preisgünstigen Essen und sehr gut ausgestattete Zimmer. www.innerwalten.it.
4 Tag Nach dem erzwungenen Ruhetag geht es heute bei besten Wetter von Innerwalten nach Graun. An Steigungen war auch diesmal kein Mangel. Es gab viele Möglichkeiten mal zu stoppen und die Landschaft zu "geniessen". Jo und Rolf haben sich zu einer LG zusammen geschlossen. LG = Leidengemeinschaft Bei dieser Gelegenheit noch Grüße an unserer Kollegen v. Padaborner Flughafen. Ist Euer Begleitfahrzeugfahrer wieder auf die Beine gekommen ???? Wir haben nämlich an diesem Tag was für die Völkerverstandigung gemacht. Untergebracht waren wir diesmal im www.goldeneradler.netin Graun. Dieser 2 Sterne Gasthof war erneut eine gute Unterkunft.



5. Tag Heute geht es von Graun nach Rovereto. Der erste Teil der Strecke nach Mezzocorona war einfach super. Wer kann schon sagen das er eine Abfahrt von 25 -30 % hat welche dann ca. 5 km lang ist. Bei dieser Abfahrt hatte Rolf dann so seine Probleme. Die Magura Clara Hinterradbrense gab in diesem steilen Teilstück ihren Geist auf.. Da war dann die Vorderradbremse, die Nervenstärke und viel Glück gefragt. So schön dieser erste Abschnitt war. So langweilig war dann der Streckenteil nach Rovereto. Leider ist Heiko an diesem Tag ausgefallen. Das Knie schmerzte so heftig das es an diesem Tag ohne gehen mußte . Die Strecke an der Etsch war total langweilig.Aber wie immer hatte unserer Quartiermeister Supi schon alles am Hotel gerichtet


6. Tag Der Abschlußtag. Heute gehts zum Gardasee. Die Tour wird zu einer Materialschlacht. Lange streiten sich Rolf und Jo darum wer der Pannenkönig wird. Es werden insgesamt 7 Schläuche und ein Flicken verbraucht. Doch am Ende setzt sich Jo durch und erhält mit 5 Platten am Vorderrad den Goldenen Pannemann. Aber alle unseren Mühen der vergangenen Tagen wurden durch einen super tollen Blick auf den See entschädigt. Und am Ende des Tages hingen die Beine in Torbole im Gardasee. Schön wars. Nochmals ein Lob an unserer zweibeiniges Navigationssystem ALFRED und an den Quartiermeister Supi


Die Strecke beträgt
424,46 KM 9629 HM
Straßeanteil 145,85 KM
Radweg 153,33 KM
Schotter 109,67 KM
Wanderweg 5,40 KM
Pfad 10,21 KM
Schieben 0,00 KM ( hängt aber v. einem selbst ab)
Route: Garmisch - Mittenwald - Karwendel - Pertisau - Jenbach - Vomperbach - Patsch - Steinnach - Vinaders -Silbergasser - Sterzin - Jaufen - St. Leonhard - Kuens - Meran - Frangart - Kaltern - Altenburg - Graun - Fennberg Trento - Roverto - Malga Somator Riva