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Engelcup Strecke

Engelcup Strecke

Eine etwas andere Streckenbeschreibung: (orginal Beschreibung v. Gasthof Engel)

Wie alles begann: Mit einer Stammtischwette begann die Geschichte des 1.Engel-Cups. 2 Teilnehmer starteten im Dezember 2001 zu einem Mountainbikerennen über 35 km und 600 Hm, daraus entstand die Idee ein Rennen mit mehr Teilnehmern, verbesserter Strecke und einer professionelleren Ausrichtung zu veranstalten.

Die Strecke: Der Start befindet sich in der Ortsmitte von Daugendorf beim altbekannten Gasthof Engel. Das hoffentlich beachtliche Starterfeld bewegt sich gemütlich durch das Wiesental zum Kuhhang, dem ersten harmlosen um diese Jahreszeit vielleicht etwas ausgewaschenem Anstieg. Am Sportplatz vorbei entlang der Bundesstrasse geht des zur Unterführung der B 312. Danach ist es zum ersten Mal vorbei mit der Gemütlichkeit, denn es kommt ein fast harmloser Anstieg hinauf zum Tautschbuch, wo sich in früherer Zeit die Hexen vergnügten. Entlang eines Höhenzuges, in dessen Genuss wir noch öfters kommen werden, geht es alsbald hinab in die Grüninger Fluren. Wieder hinein in den Wald bewegen wir uns leicht aber dauerhaft ansteigend zum Waldfestplatz nach Pflummern, wo bei Km. 13 die 1. Verpflegungsstation wartet. Zwar gibt es hier, nicht wie beim Waldfest Bier und Steak, dafür verwöhnen wir Euch mit ausgesuchten Kohlenhydratreichen Köstlichkeiten, die Ihr aber gewiss noch brauchen werdet.

Weiter auf einem Naturweg durch den tiefen, dunklen Wald zu einer Kompression entgegen, in der je nach Witterung Wasser, Schlamm oder Schnee aufwartet, kommt die Studentenhäule in Sicht, bevor es einmal hinab und gleich wieder etwas länger hinauf durch den Hohlweg zur höchstgelegenen Stelle des Rennens geht. Dafür kommt jetzt eine Belohnung in Form einer langen genussvollen Abfahrt durch die Serpentinen hinab zum Anstieg Weisser Weg. Nach 130 Hm. führt die Strecke mal nach links, mal nach rechts, mal gerade aus hinab nach Mörsingen, wo ein weiteres Schmankerl auf euch wartet. Unser berüchtigter Wadenbeißer, eine kleine 130 Meter lange, nur 40 Hm. Hohe aber dafür 24% steile Steigung!! Wer diese Herausforderung ohne abzusteigen meistert nimmt an einer Verlosung teil. Als Preis gibt es einen hochwertigen, sündhaft teuren aber dafür knallharten Bikersattel.

Jede Mühe und Plage hat Ihren Sinn darin, das es anschließend bergab geht und zwar in unserem Fall fast 6 Kilometer bis zur 2. Verpflegungsstation in Zwiefalten. Dazwischen kommt noch ein besonderes Highlight, nämlich ein geiler Singletrial, der Brauereihang. Aber Vorsicht hier ist es sehr steil, viel Laub, versteckte Äste und Steine und manchmal auch etwas Schlamm. Es ist keine Schande wenn hier jemand absteigt und bergab schiebt.

Frisch gestärkt und hoffentlich noch hoch motiviert geht es im Talgrund entlang der Ach zur Radlerherberge, (wir haben die Verpflegungsstation bewusst vorher platziert damit Ihr nicht bei einem Hellen Hefe versumpft) und anschließend steil auf einem Teerweg hinauf zum Schlossberg. Am Waldrand auf einem Naturweg den, den Spuren nach, auch mal Pferde, Elefanten oder anderes Getier benutzen, hinauf und hinab durch den Schwarzlachenhau zum letzten bemerkenswerten Anstieg. Zuerst auf Schotter und dann auf einem schmalen Waldweg erreicht Ihr schließlich die Höhe. Und schon wieder folgt eine Belohnung in Form eines Singletrials der Euch schließlich zum Funkturm hoch über Zwiefalten führt. Kurzen Abfahrten folgen noch kürzere Steigungen bevor es ein letztes mal hoch zum Alten Hau geht.

Es folgt eine rasante Abfahrt auf schmalem aber steilem Teerweg quer durch den Hasentrieb zur Steurer Eiche. Auf einem Grüner Plan Weg entlang der Bundesstraße erreichet Ihr die Unterführung und auf altbekannter Strecke das Ziel in Daugendorf beim Gasthof Engel.